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Pharma und Forschung für eine offene und innovative Schweiz

«Dank den Bilateralen wurden Hürden beseitigt»

Warum es trotz Freihandelsabkommen mit der EU die bilateralen Verträge braucht und was amerikanische Firmen und Hindernisparcours damit zu tun haben, erklärt Sara Käch von Interpharma im Kurzinterview.

In der Champions League mitspielen und gewinnen

Die bilateralen Verträge mit der EU umfassen auch das Abkommen über die Forschungszusammenarbeit. Damit erhält die Schweiz Zugang zu den europäischen Forschungsrahmenprogrammen, der Champions League der Forschung. Ein Gewinn auf ganzer Linie.

Fliegen ist heute wie Spaghetti à la Jamie Oliver

Heute sind meine Frau Brigitte und ich mit dem Flugzeug aus Sizilien zurückgekommen. In zwei Stunden waren wir von Catania zurück in Zürich. Früher waren wir eine Ewigkeit unterwegs und aus der Schweiz konnte dieser Flughafen gar nicht angeflogen werden. Warum das heute anders ist? «Luftverkehrsabkommen» lautet das Stichwort.

Ab in die Ferien

Dank dem Luftverkehrsabkommen mit der EU wurde der Marktzugang von Schweizer Airlines zum EU-Raum stark vereinfacht. Resultat: Mehr Destinationen und billigere Flüge. Davon profitieren Passagiere und Exporteure.

«Wir brauchen den Wettbewerb mit den Besten»

Im Rahmen des Tags der Zuger Wirtschaft am 28. März 2017 haben hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Forschung über die Bedeutung der Bilateralen diskutiert. Sie waren sich einig: Ohne Offenheit kein Wohlstand.

«Mitwirkung in Horizon 2020 ist eminent wichtig»

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz quo vadis?» fand an der EPFL am 14. Februar 2017 ein öffentlicher Anlass statt. Man war sich einig: Die Schweiz braucht Zugang zu internationalen Märkten und Horizon 2020.

Wussten Sie schon?

57 Prozent

der Schweizerinnen und Schweizer stehen zur pragmatischen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, wie sie das Parlament beschlossen hat.

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Exportfranken verdient die Schweizer Pharmaindustrie in Europa. Dank den Bilateralen können Medikamente einfacher in die EU exportiert werden.

56 Prozent

aller Schweizer Exporte gingen 2016 in europäische Länder. Europa ist damit der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Schweiz.

Gute Gründe für die Bilateralen

Mit dem Forschungsabkommen ermöglichen wir unseren Forscherinnen und Forschern die Teilhabe an den EU-Forschungsrahmenprogrammen. Das ist gut für die Forschung und bringt frischen Wind für unseren Innovationsstandort.
Unsere Schweizer Unternehmen können an allen Ausschreibungen der öffentlichen Hand in 28 Ländern Europas mitbieten. Das kommt unserer innovativen Exportindustrie zugute.
Das Abkommen über die technischen Handelshemmnisse ermöglicht es unseren grossen und kleinen exportorientierten Unternehmen, den europäischen Binnenmarkt unkompliziert mit ihren Waren zu beliefern.
Das Abkommen über die technischen Handelshemmnisse ermöglicht es unseren grossen und kleinen exportorientierten Unternehmen, den europäischen Binnenmarkt unkompliziert mit ihren Waren zu beliefern.
Das Luftverkehrsabkommen gewährt unseren Fluggesellschaften den Zugang zum europäischen Luftraum. Das ermöglicht uns unkompliziertes Reisen – wann und wohin wir wollen.
Das Landwirtschaftsabkommen erleichtert den gegenseitigen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Davon profitiert unsere Landwirtschaft. Denn Schweizer Käse und Fleisch sind in Europa beliebt.
Das Personenfreizügigkeitsabkommen gilt in beide Richtungen. Wir können in 28 Ländern lernen, arbeiten und leben und wir können in 28 Ländern Fachkräfte suchen, die wir in der Schweiz nicht finden.
Das Luftverkehrsabkommen gewährt unseren Fluggesellschaften den Zugang zum europäischen Luftraum. Das ermöglicht uns unkompliziertes Reisen – wann und wohin wir wollen.
Unsere Schweizer Unternehmen können an allen Ausschreibungen der öffentlichen Hand in 28 Ländern Europas mitbieten. Das kommt unserer innovativen Exportindustrie zugute.
Landverkehr: von der Strasse auf die Schiene
Das Landwirtschaftsabkommen erleichtert den gegenseitigen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Davon profitiert unsere Landwirtschaft. Denn Schweizer Käse und Fleisch sind in Europa beliebt.
Das Personenfreizügigkeitsabkommen gilt in beide Richtungen. Wir können in 28 Ländern lernen, arbeiten und leben und wir können in 28 Ländern Fachkräfte suchen, die wir in der Schweiz nicht finden.
Das Landverkehrsabkommen koordiniert die Verkehrspolitik zwischen der Schweiz und der EU. Es sichert unsere schweizerische Verkehrspolitik ab: die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene.
Die Schweiz ist nicht Mitglied der Europäischen Union. Mit den bilateralen Verträgen haben wir uns aber ein Netzwerk geschaffen, mit dem wir in den für uns wichtigen Gebieten gut mit unseren europäischen Nachbarn zusammenarbeiten können, ohne unsere Eigenheiten zu verlieren. Ein Netzwerk mit Partnern, die wir brauchen.

Das sagen die Leute

Was sagen Sie?

Was bringen Ihnen die Bilateralen Verträge mit der EU?

«Der Talente-Pool der kleinen Schweiz reicht nicht aus, um die Bedürfnisse unserer nationalen Wissensgesellschaft zu befriedigen.»

Prof. Dr. Adriano Aguzzi, Universität Zürich

Prof. Dr. Adriano Aguzzi

Neuropathologe an der Universität Zürich

Universität Zürich

«Ohne das europäische Forschungsnetzwerk verlieren wir Fördergelder und die gute und ertragreiche Forschungszusammenarbeit über die Grenzen hinweg.»

Prof. Dr. Annette Oxenius, ETH Zürich

Prof. Dr. Annette Oxenius

Leiter des Nationalen Referenzzentrums für Prionen-Erkrankungen

ETH Zürich

«Mit den bilateralen Verträgen hat die Schweiz eine solide Basis für gute Handelsbeziehungen mit 28 Ländern und die politische Unabhängigkeit von der EU.»

Dr. Christoph Franz, Roche Holding AG

Dr. Christoph Franz

Verwaltungspräsident der Roche Holding AG

Roche Holding AG

Für eine starke + vernetzte Schweiz

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