Ludo Ooms - Global Integration Leader Actelion
24.01.2019

Ludo Ooms - Global Integration Leader Actelion

Herr Ooms, weshalb ist der Standort Basel für Johnson & Johnson wichtig?

Johnson & Johnson hat sich aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen bewusst für Basel entschieden. Die Region Basel zeichnet sich durch anerkannte Bildungs- und Forschungsinstitutionen aus und besitzt schweizweit den grössten Pool an Fachkräften aus dem Life-Sciences-Bereich. Daneben ist Basel mit der Grenznähe zu Frankreich und Deutschland international gut angeschlossen und geniesst mit den Rheinhäfen Zugang zu einem bedeutenden Güterverkehrsweg.

 

Gibt es weitere Rahmenbedingungen die für einen grossen Pharmakonzern eine Rolle spielen?

Neben den erwähnten standortspezifischen Rahmenbedingungen ist auch die wirtschaftliche Offenheit ein wichtiges Kriterium. Gerade für ein exportorientiertes Unternehmen muss der Zugang zu den wichtigsten Absatzmärkten gewährleistet sein. Zudem sind wird darauf angewiesen, dass wir spezialisierte Fachkräfte, falls sie nicht in der Schweiz vorhanden sind, unbürokratisch aus dem EU-Raum rekrutieren können. Dies ist dank den bilateralen Verträgen leichter möglich. Des Weiteren spielen das steuerliche Umfeld und darauf basierend die Planungssicherheit eine Rolle bei der Standortwahl.

 

Arbeiten Sie mit dem regionalen Gewerbe zusammen?

Wir sind ein spezialisiertes Unternehmen und konzentrieren uns auf unsere Kernkompetenzen. Somit können wir nicht alles selbst erledigen und sind auf die Dienstleistungen des lokalen Gewerbes angewiesen. Von erfolgreichen Kooperation profitieren schlussendlich sowohl die Zuliefererbetriebe und KMUs als auch wir. Deswegen ist ein funktionierendes Zusammenspiel von Gross und Klein für eine Region wichtig.

 

Ludo Ooms ist Global Integration Leader bei Actelion.