Bevölkerung steht hinter dem institutionellen Abkommen
31.03.2019

Bevölkerung steht hinter dem institutionellen Abkommen

In den vergangenen Wochen und Monaten wurde intensiv über das institutionelle Abkommen (InstA) zwischen der Schweiz und der EU debattiert. Während Vorteile sowie Nachteile aus Sicht der Wirtschaft und Politik auf eine Waagschale gelegt wurden, wurde die Meinung der Bevölkerung bis jetzt nicht oder nur sehr selten in die Diskussionen miteinbezogen. Für Interpharma war es ein wichtiges Anliegen, die Ansichten der Schweizer Stimmbevölkerung schon in dieser frühen Phase abzufragen, um weiterhin eine fachliche und insbesondere datengetriebene Diskussion zu gewährleisten. 

60% der Bevölkerung befürworten das InstA

Die Ergebnisse der heute veröffentlichten Umfrage zeigen, dass die Schweizer Bevölkerung gegenüber dem institutionellen Abkommen sehr pragmatisch ist. 60 Prozent sprechen sich gemäss dem aktuellen Diskussionsstand für das institutionelle Abkommen aus, während minderheitliche 35 Prozent dagegen einstehen. Insbesondere die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Schweiz und die Planungs- und Erwartungssicherheit spielt für die Befragten eine zentrale Rolle. Trotz des positiven Resultats muss festgehalten werden, dass das Meinungsbild keineswegs schon abschliessend gesichert ist und Verschiebungen durchaus noch möglich sind. Deswegen ist eine Zusammenarbeit aller Parteien und Organisationen notwendig, um offene Fragen zu beantworten und die zukünftige Meinungsbildung zu sichern.

Die Pharmaindustrie ist mit einem Anteil von über einem Drittel die grösste Exportbranche der Schweiz. Das institutionelle Abkommen sichert dabei den Zugang zum wichtigsten Markt und sorgt für mehr Rechts- und Planungssicherheit. Deswegen unterstützt Interpharma den Bundesrat in seinem Bestreben, den bilateralen Weg zu erhalten.

 

Die Ergebnisse stammen von einer repräsentativen Umfrage von gfs.bern im Auftrag von Interpharma. Befragt wurden 2’000 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.