Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck nehmen in der Schweiz stark zu
19.06.2019

Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck nehmen in der Schweiz stark zu

Von Bluthochdruck sind mittlerweile mehr als 27% der Schweizer Bevölkerung betroffen. Dieser Anteil hat sich seit 1997 von rund 20% auf über 27% erhöht. Insbesondere bei den Männern wurde ein starker Anstieg verzeichnet. Ein hoher Blutdruck steigert das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa Herzinfarkt, Hirnschlag oder Arteriosklerose. Zudem können dadurch auch die Nieren und Augen geschädigt werden. Herz-Kreislauf-Krankheiten sind in der Schweiz die häufigste Todesursache.

Nicht übertragbare Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose oder Krebs nehmen in der Schweiz immer mehr zu. Diese Zunahme ist unter anderem auf langfristige Veränderungen im Lebensstil wie etwa mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, Alkoholmissbrauch oder Tabakkonsum zurückzuführen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) schätzt, dass über die Hälfte dieser Erkrankungen mit einem gesünderen Lebensstil vermieden werden könnten.

Neben dem Lebensstil einer Person spielt auch die zunehmende Alterung der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Obwohl wir immer länger gesund bleiben, stellt die demografische Entwicklung eine grosse Herausforderung für das Schweizer Gesundheitswesen dar. Denn mit zunehmendem Alter treten auch chronische Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes immer häufiger auf. Um diese Herausforderungen zu begegnen, sind wir auf neue, innovative Therapien angewiesen, die Krankheiten rasch und wirkungsvoll bekämpfen und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessern können.