Bevölkerung wünscht sich höhere Investitionen in die Medikamentenforschung
24.06.2019

Bevölkerung wünscht sich höhere Investitionen in die Medikamentenforschung

Im Rahmen des diesjährigen Gesundheitsmonitors wurden 1'200 Schweizer Stimmberechtigte unter anderem dazu befragt, wie sie die vorhandenen Mittel im Gesundheitswesen aufteilen würden bzw. wo sie etwa gleichviel, wo weniger und wo mehr einsetzen möchten. Dabei geben 41% der Befragten an, dass sie mehr oder eher mehr Mittel für die Medikamentenforschung aufwenden möchten. Insbesondere die jüngeren Befragten wünschen sich, dass mehr Gelder in die Forschung investiert werden sollen.

Generell wird der Wert von Innovation der pharmazeutischen Forschung anerkannt. 93% der Schweizer Stimmberechtigten geben an, dass Pharmaforschung zur Qualität des Gesundheitswesens beiträgt. Für 90% der Befragten trägt die Forschung zur Beschleunigung der Heilung bei und 88% sind der Meinung, dass sie die Lebensqualität verbessert. Diese Daten verdeutlichen die Akzeptanz und Relevanz der pharmazeutischen Forschung. Die Bevölkerung ist sich demnach bewusst, dass Forschung für die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien unabdingbar ist. Investitionen in Forschung sind jedoch nur möglich, wenn auch die notwendigen Rahmenbedingungen vorherrschen. Dabei sichern insbesondere die bilateralen Verträge die internationale Forschungszusammenarbeit, die für die forschende Pharmaindustrie zentral ist.