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«Die Schweiz hat den Fünfer und das Weggli»
21.11.2016

«Die Schweiz hat den Fünfer und das Weggli»

Im Rahmen der von der Zürcher Handelskammer in Zusammenarbeit mit Interpharma, swissuniversities und stark+vernetzt (economiesuisse) organisierten Abendveranstaltung «Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz quo vadis?» haben Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über die Wichtigkeit internationaler Vernetzung und insbesondere der bilateralen Verträge mit der EU diskutiert.

 

Unbürokratischer Zugang zum europäischen Markt

Sie alle betonten die Wichtigkeit der bilateralen Verträge mit der EU: Novartis-Länderpräsident André Wyss erläuterte in seinem Einstiegsreferat, warum die Schweizer Pharmaindustrie, die über die Hälfte ihres Auslandsumsatzes in Europa macht, auf offene Beziehungen mit der EU angewiesen ist: «Den unbürokratischen Zugang zum europäischen Markt und zu europäischen Fachkräften zu verlieren, wäre für uns alle äusserst schmerzhaft, auch weil die Wirtschaft in anderen Bereichen ebenfalls unter Druck steht.» Roche-Verwaltungsratspräsident Christoph Franz hob hervor, dass die Schweiz mit den bilateralen Verträgen «den Fünfer und das Weggli» habe: Nämlich sowohl eine solide Basis für gute Handelsbeziehungen mit den 28 EU-Staaten als auch die politische Unabhängigkeit von der EU.

 

«In der Champions League der Forschung mitspielen»

Prof. Dr. Michael O. Hengartner, der Rektor der Universität Zürich, unterstich die Bedeutung der Forschungszusammenarbeit mit der EU für die Schweizer Hochschullandschaft: «Um weiterhin in der Champions League der Forschung mitspielen zu können, braucht es die Anbindung an die europäischen Forschungsprogramme.» Patrick Warnking (Country Director von Google Schweiz) und Jan Lichtenberg (Mitgründer und CEO des Life Science-KMU InSphero AG in Schlieren) betonten die Wichtigkeit herausragender und international vernetzter Universitäten sowie die Möglichkeit zur Rekrutierung von Spezialistinnen und Spezialisten auch im Ausland für ihre Firmen. Die Direktorin der Zürcher Handelskammer, Regine Sauter, veranschaulichte, wie Zürich exemplarisch für die Internationalität der Schweizer Wirtschaft steht: «Diese Offenheit ist ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Standorts Zürich.»

Grosse und kleine Unternehmen machen den Aargau stark

Der Kanton Aargau gehört zu den attraktivsten Unternehmensstandorten der Schweiz. Weshalb das so ist und inwiefern die Rahmenbedingungen eine Rolle dabei spielen, wurde gestern Abend im Kultur & Kongresshaus in Aarau an der gemeinsamen Veranstaltung der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, Interpharma und stark+vernetzt diskutiert.

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Institutionelles Abkommen sichert den bilateralen Weg

Die Pharmaindustrie ist mit einem Anteil von über einem Drittel die grösste Exportbranche der Schweiz. Der vorliegende Entwurf des institutionellen Abkommens (InstA) sichert dabei den Zugang zum wichtigsten Absatzmarkt und sorgt für mehr Rechts- und Planungssicherheit. Deswegen unterstützt Interpharma den Bundesrat in seinem Bestreben den bilateralen Weg zu erhalten.

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Act local, think global

Die Region Basel ist die führende Life-Sciences-Region der Schweiz. Über 400 Unternehmen haben hier ihren Sitz. Sie generieren zahlreiche Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass es der Region gut geht. Was einen Grosskonzern mit einem lokalen Gewerbetreibenden verbindet und welche Herausforderungen dabei entstehen, wurde am 8. November in der Werkstatt Basel mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Industrie und Gewerbe diskutiert.

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