×

News

«Offene Handelsbeziehungen machen erfolgreich»
31.01.2017

«Offene Handelsbeziehungen machen erfolgreich»

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Wirtschaftliche Offenheit – Schweiz quo vadis?» fand am 31. Januar in Solothurn ein öffentlicher Anlass statt. Der Anlass wurde von der Solothurner Handelskammer, dem kantonalen Gewerbeverband und der Wirtschaftsförderung Solothurn in enger Zusammenarbeit mit stark+vernetzt (economiesuisse), swissuniversities und Interpharma organisiert. Der Einladung ins Alte Spital Solothurn waren rund 120 Interessierte gefolgt.

 

Vertragstreue und Rechtssicherheit sind gerade für einen Kleinstaat wichtig

Die Diskutanten waren sich in einem einig: Gerade weil die Schweiz gemessen an ihrer wirtschaftlichen Stärke ein kleines Land ist, brauche sie den offenen Zugang zu den internationalen Märkten. Vertragstreue und Rechtssicherheit seien insbesondere für einen Kleinstaat wie die Schweiz lebenswichtig. Die Schweiz stehe für Innovation, Präzision und Qualität. Als rohstoffarmes Land habe sich die Schweiz zu einer führenden Handelsnation und einem wohlhabenden Land hochgearbeitet.

Johanna Friedl-Naderer (Senior Vice President von Biogen) betonte in ihrem Inputreferat «Der Schlüssel zu diesem Erfolg sind und waren offene Handelsbeziehungen – besonders zu Europa. Jeden zweiten Exportfranken verdienen wir dort. Alleine nach Baden-Württemberg liefern wir gleich viele Waren wie in die USA. Das schafft Arbeit für viele in der Schweiz.»

 

Forschungsstandort Schweiz braucht Teilnahme an Horizon 2020

Was das Verhältnis zu Europa betrifft, dürfen auch die Hochschulen nicht vergessen werden, denn «die Mitwirkung der Schweiz in Horizon 2020 ist eminent wichtig für den Wissensstandort und für die internationale Ausstrahlung unserer Universitäten», unterstrich Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Direktionspräsident der Fachhochschule Nordwestschweiz und Vizepräsident von swissuniversities. Es sei deshalb sehr erfreulich, dass mit dem Entscheid des Parlaments für eine pragmatische Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) mit einem Inländervorrang der Weg für den Bundesrat nun frei wurde, das Kroatienprotokoll zu ratifizieren und damit die Teilnahme der Schweiz als voll assoziiertes Mitglied an Horizon 2020 ab Januar 2017 zu sichern.

Grosse und kleine Unternehmen machen den Aargau stark

Der Kanton Aargau gehört zu den attraktivsten Unternehmensstandorten der Schweiz. Weshalb das so ist und inwiefern die Rahmenbedingungen eine Rolle dabei spielen, wurde gestern Abend im Kultur & Kongresshaus in Aarau an der gemeinsamen Veranstaltung der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, Interpharma und stark+vernetzt diskutiert.

mehr

Institutionelles Abkommen sichert den bilateralen Weg

Die Pharmaindustrie ist mit einem Anteil von über einem Drittel die grösste Exportbranche der Schweiz. Der vorliegende Entwurf des institutionellen Abkommens (InstA) sichert dabei den Zugang zum wichtigsten Absatzmarkt und sorgt für mehr Rechts- und Planungssicherheit. Deswegen unterstützt Interpharma den Bundesrat in seinem Bestreben den bilateralen Weg zu erhalten.

mehr

Act local, think global

Die Region Basel ist die führende Life-Sciences-Region der Schweiz. Über 400 Unternehmen haben hier ihren Sitz. Sie generieren zahlreiche Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass es der Region gut geht. Was einen Grosskonzern mit einem lokalen Gewerbetreibenden verbindet und welche Herausforderungen dabei entstehen, wurde am 8. November in der Werkstatt Basel mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Industrie und Gewerbe diskutiert.

mehr