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Der Exportmotor läuft auf Hochtouren
30.01.2018

Der Exportmotor läuft auf Hochtouren

Die Schweizer Pharmabranche forscht nicht nur in der Schweiz, sondern sie produziert auch hierzulande. Der Grossteil dieser Produktion wird ins Ausland exportiert. Mittlerweile ist die Pharmaindustrie mit einem Exportanteil von rund 38% die wichtigste Schweizer Exportbranche und sie konnte ihre Ausfuhren in den letzten Jahren stark steigern. 2017 exportierten die Pharmaunternehmen gemäss heute veröffentlichten Zahlen der Zollverwaltung Produkte im Wert von über 83 Milliarden Franken ins Ausland, das sind 4.3% mehr als im Vorjahr.

Zwar importiert die Schweiz auch Pharmaprodukte, aber die Handelsbilanz ist so positiv wie in keinem anderen Land der Welt: 2017 betrug der Exportüberschuss von pharmazeutischen Erzeugnissen mehr als 48 Milliarden Franken.

 

Jeder zweite Exportfranken wird in Europa verdient

Der wichtigste Absatzmarkt ist nach wie vor Europa: Über die Hälfte aller Pharmaexporte wurde in europäische Länder geliefert. Jeder zweite Exportfranken wird also in Europa verdient. Besonders wichtig in Europa sind die Nachbarländer der Schweiz, auf die über die Hälfte aller Ausfuhren nach Europa ging. In die Nachbarländer wurden zudem deutlich mehr exportiert als in die USA, in die rund 21% der Exporte geliefert wurden.

Europa ist auch für die Importe der mit Abstand wichtigste Markt: Fast 80% aller Importe von pharmazeutischen Produkten stammten aus Europa.

 

In der Schweiz produzieren dank dem Abbau von Exporthindernissen

Der rege Handel zwischen der Schweiz und Europa sowohl im Export wie auch im Import profitiert vom Abbau technischer Handelshemmnisse, die mit den bilateralen Verträgen I zwischen der Schweiz und der EU abgeschafft wurden. Konkret bedeutet dies zum Beispiel, dass die Qualitätskontrollen, die vor jedem Export nötig sind, in der Schweiz selbst durchgeführt werden können und im Zielland nicht nochmals durchgeführt werden müssen. Denn dank den Bilateralen werden diese Kontrollen von allen 28 EU-Staaten anerkannt.

Dieser Abbau von Handelshürden hat den Export und Import stark vereinfacht. Zudem hat er die Schweiz als Produktionsstandort attraktiver gemacht. Denn dank den Bilateralen sind die Schweizer Pharmaunternehmen den EU-Firmen gleichgestellt. Ob in der Schweiz produziert wird oder in einem EU-Land, ist für den Export in (andere) EU-Staaten nicht mehr entscheidend. Entsprechend haben Pharmafirmen in der Schweiz in den letzten Jahren ihre Produktionsstätten nicht abgebaut, sondern erhöht. Momentan befinden sich sogar mehrere neue Produktionsanlagen in Bau.

Dass der Exportmotor so gut läuft, hat also auch mit den Bilateralen zu tun.

Grosse und kleine Unternehmen machen den Aargau stark

Der Kanton Aargau gehört zu den attraktivsten Unternehmensstandorten der Schweiz. Weshalb das so ist und inwiefern die Rahmenbedingungen eine Rolle dabei spielen, wurde gestern Abend im Kultur & Kongresshaus in Aarau an der gemeinsamen Veranstaltung der Aargauischen Industrie- und Handelskammer, Interpharma und stark+vernetzt diskutiert.

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Institutionelles Abkommen sichert den bilateralen Weg

Die Pharmaindustrie ist mit einem Anteil von über einem Drittel die grösste Exportbranche der Schweiz. Der vorliegende Entwurf des institutionellen Abkommens (InstA) sichert dabei den Zugang zum wichtigsten Absatzmarkt und sorgt für mehr Rechts- und Planungssicherheit. Deswegen unterstützt Interpharma den Bundesrat in seinem Bestreben den bilateralen Weg zu erhalten.

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Act local, think global

Die Region Basel ist die führende Life-Sciences-Region der Schweiz. Über 400 Unternehmen haben hier ihren Sitz. Sie generieren zahlreiche Arbeitsplätze und sorgen dafür, dass es der Region gut geht. Was einen Grosskonzern mit einem lokalen Gewerbetreibenden verbindet und welche Herausforderungen dabei entstehen, wurde am 8. November in der Werkstatt Basel mit Gästen aus Politik, Zivilgesellschaft, Industrie und Gewerbe diskutiert.

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