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Zahlen & Fakten

Unproblematischer Export dank Bilateralen? «Ja!», sagen 87% der Schweizer Bevölkerung!
29.04.2018

Unproblematischer Export dank Bilateralen? «Ja!», sagen 87% der Schweizer Bevölkerung!

Die Schweiz profitiert von den bilateralen Verträgen in vielseitiger Weise. Neben dem wohl bekanntesten Abkommen, der Personenfreizügigkeit, ist für die Exportnation Schweiz insbesondere auch der Abbau der technischen Handelshemmnisse und somit der unbürokratische Zugang zum EU-Markt von grosser Bedeutung.

Wenn die Schweizer Stimmbevölkerung nach ihrer Ansicht zu den Bilateralen gefragt wird, so wird deren wirtschaftlicher Nutzen deutlich hervorgehoben: 87% der Stimmberechtigen stimmen der Aussage zu, dass die bilateralen Verträge der Schweizer Wirtschaft Zugang zum wichtigsten Exportmarkt sichern. Im Vergleich zum letzten Jahr ist der Anteil derjenigen, die diese Aussage bejahen, um mehr als 10 Prozentpunkte angewachsen.  Nur rund 10% der Schweizer Bevölkerung betonen, dass die bilateralen Verträge für den Zugang zum europäischen Markt nicht von Bedeutung sind. Dieser Anteil hat in den letzten 4 Jahren stetig abgenommen.

Fast 90% der Stimmbevölkerung sehen also, was die Schweizer Exportwirtschaft jeden Tag spürt: Dass nämlich die Bilateralen den Export in die EU als wichtigstem Exportmarkt stark erleichtern. Gerade für die hier ansässige Pharmaindustrie, die gut 49% ihrer Medikamente in den EU-Raum exportiert, ist ein erleichterter und unproblematischer Marktzugang zum EU-Raum entscheidend. Aufgrund den bilateralen Abkommen spielt es für ein Unternehmen heute keine Rolle mehr, ob aus der Schweiz oder einem EU-Land exportiert wird. Dies ist unter anderem ein Grund dafür, weshalb in den letzten Jahren mehrere Firmen aus dem Ausland in der Schweiz trotz höherer Lohnkosten neue Produktionsstätten gebaut und eröffnet haben.

Die Ergebnisse stammen von einer repräsentativen Umfrage von gfs.bern im Auftrag von Interpharma. Befragt wurden 2'500 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.

Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck nehmen in der Schweiz stark zu

In den letzten zwei Jahrzenten hat der Anteil von Personen, die von chronischen Krankheiten betroffen sind, stark zugenommen. So leidet heute über ein Viertel der Schweiz Bevölkerung an Bluthochdruck. Gründe dafür sind unter anderem ein ungesunder Lebensstil und die zunehmende Alterung der Gesellschaft.

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