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Zahlen & Fakten

Bilaterale sichern Zugang zu Horizon 2020 und Erasmus+!
29.04.2018

Bilaterale sichern Zugang zu Horizon 2020 und Erasmus+!

Die Empörung war gross, nachdem die Schweiz nach der Annahme der Zuwanderungsinitiative im Jahr 2014 bei den Forschungs- und Bildungsprogrammen Horizon 2020 und Erasmus+ auf das Niveau eines Drittstaats heruntergestuft wurde. Die Schweiz ist ein international angesehener Forschungsstandort und deswegen auf eine Einbindung in die europäische Wissensgemeinschaft angewiesen. Das Forschungsabkommen ermöglicht es unseren Forscherinnen und Forschern, bei europäischen Forschungsprojekten mitwirken und ihre Netzwerke ausbauen zu können. Insofern ist ein solches Abkommen für die Forschung und den Innovationsstandort Schweiz zentral.

Die Relevanz der bilateralen Verträge für den Forschungsstandort Schweiz anerkennt auch die Schweizer Stimmbevölkerung: 83% teilen die Ansicht, dass die bilateralen Verträge den Zugang zu den Bildungs- und Forschungsprogrammen der EU sichern. Dieser Anteil ist seit mehreren Jahren auf einem hohen Niveau stabil und ist sogar seit dem letzten Jahr um 8 Prozentpunkte angestiegen. Dass nur 9% der Bevölkerung diese Aussage verneint, verdeutlicht den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen der bilateralen Verträge und die Notwendigkeit von guten Beziehungen mit der EU.

In kaum einem anderen Land arbeiten auf einem derart kleinen Raum so viele hochspezialisierte Unternehmen wie in der Schweiz. Insbesondere die Pharmaindustrie ist sehr wissensintensiv und auf hochqualifizierte Arbeitskräfte angewiesen, da in der Schweiz sowohl geforscht als auch produziert wird. Die bilateralen Verträge können genau diese beiden Bedürfnisse der Pharmabranche decken. Einerseits können allenfalls notwendige Fachkräfte aus dem Ausland rekrutiert werden, von denen es in der Schweiz zu wenige gibt, und andererseits kann durch das Forschungsabkommen die hiesige Forschung gestärkt werden.


Die Ergebnisse stammen von einer repräsentativen Umfrage von gfs.bern im Auftrag von Interpharma. Befragt wurden 2'500 Stimmberechtigte in der ganzen Schweiz.

Chronische Erkrankungen wie Bluthochdruck nehmen in der Schweiz stark zu

In den letzten zwei Jahrzenten hat der Anteil von Personen, die von chronischen Krankheiten betroffen sind, stark zugenommen. So leidet heute über ein Viertel der Schweiz Bevölkerung an Bluthochdruck. Gründe dafür sind unter anderem ein ungesunder Lebensstil und die zunehmende Alterung der Gesellschaft.

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